Digitale Visitenkarte: kostenlose und kostenpflichtige Lösungen, und wie Sie wählen
Eine digitale Visitenkarte, auch virtuelle oder elektronische Visitenkarte genannt, ersetzt das Papier durch Kontaktdaten, die man auf dem Telefon teilt: ein Bild, ein QR-Code, eine Karte in der Wallet des Telefons, oder eine NFC-Karte, die eine Seite öffnet. Kostenlose Varianten reichen, um einen Kontakt zu teilen; kostenpflichtige lassen sich lebenslang ändern, mit einer Geste speichern und messen ihre Nutzung.
Vom Abracarda-Team4 Min. Lesezeit
Digitale, virtuelle, elektronische Visitenkarte: worum geht es?
Alle drei Begriffe meinen dasselbe: berufliche Kontaktdaten, digital statt auf Papier geteilt. Es gibt vier Formen, von der einfachsten bis zur vollständigsten:
- Ein Bild oder PDF, etwa mit Canva erstellt, das man per Nachricht verschickt.
- Ein Kontakt-QR-Code (vCard): Gescannt, bietet er an, Ihre Daten ins Adressbuch zu übernehmen.
- Eine Karte in der Wallet des Telefons (Apple Wallet, Google Wallet), von einem Drittanbieter erstellt, die einen QR-Code zum Vorzeigen anzeigt.
- Eine Online-Seite, geöffnet per Link, QR-Code oder NFC-Karte, die Kontaktdaten, Links und Aktionsschaltflächen vereint.
Kostenlose Lösungen und ihre Grenzen
- Das Bild ist kostenlos und ansprechend, lässt sich aber nicht im Adressbuch speichern: Ihr Gegenüber muss die Nummer abtippen.
- Der vCard-QR-Code speichert mit einer Geste, enthält Ihre Daten aber fest: Eine neue Nummer verlangt einen neuen Code, der neu verteilt werden muss.
- Die Wallet-Karte ist schnell gezeigt, aber Ihr Gegenüber muss Ihren Bildschirm scannen, und sie hängt vom Dienst ab, der sie erstellt hat.
Diese Lösungen eignen sich für den gelegentlichen Einsatz. Ihre Grenzen zeigen sich, sobald sich Ihre Daten ändern oder Sie wissen wollen, ob sie genutzt werden.
Kostenpflichtige Lösungen: eine Seite, die aktuell bleibt
Eine vollständige digitale Visitenkarte beruht auf einer Online-Seite unter einer festen Adresse. QR-Code oder NFC-Karte enthalten nur diese Adresse: Sie ändern die Seite, und alles bereits Verteilte folgt.
- Lebenslang änderbar: Nummer, Position, Foto, Links.
- Mit einer Geste gespeichert: Eine Schaltfläche legt Ihre Visitenkarte im Adressbuch an, mit allen Links.
- Mehr als Kontaktdaten: Route, WhatsApp, soziale Netzwerke, PDF-Broschüre, Google-Bewertungen.
- Messbar: wie oft die Karte geöffnet und was angeklickt wurde.
Wie die NFC-Karte funktioniert, erklärt unser Ratgeber zur NFC-Visitenkarte, den Unterschied zum QR-Code NFC oder QR-Code.
Was kostet eine digitale Visitenkarte?
Kostenlose Lösungen kosten nichts. Kostenpflichtige Angebote verbinden oft ein Abonnement für die Seite und, falls gewünscht, den Kauf einer physischen Karte.
Bei Abracarda kostet die Seite 9,90 € pro Monat oder 99 € pro Jahr, und die NFC-Karte des einfachen Angebots 39 €, einmalig. Die ersten 14 Tage sind kostenlos, ohne Kreditkarte: genug, um die Seite zu testen, bevor Sie eine Karte bestellen.
Datenschutz und DSGVO: worauf Sie achten sollten
Eine digitale Visitenkarte ist eine Webseite: Sie kann Daten über die Personen speichern, die sie öffnen. Prüfen Sie vor der Wahl:
- Wo die Daten gehostet werden: Innerhalb der Europäischen Union gilt die DSGVO uneingeschränkt.
- Was bei jedem Aufruf gespeichert wird: Manche Lösungen behalten die IP-Adresse oder die vollständigen Browserdaten der Besucher.
- Wer Nachrichten lesen kann, die auf der Seite hinterlassen werden, und wie lange sie aufbewahrt werden.
Abracarda hostet Seiten und Datenbank in Frankfurt, speichert weder die IP-Adresse noch die vollständigen Browserdaten der Besucher und beschränkt seine Statistiken auf Land und Gerätetyp.
So wählen Sie richtig
- Ändern sich Ihre Daten oft? Wählen Sie eine änderbare Seite statt eines festen QR-Codes.
- Treffen Sie Ihre Kontakte persönlich? Eine NFC-Karte überreicht man wie eine Papierkarte.
- Wollen Sie wissen, ob Ihre Karte genutzt wird? Wählen Sie eine Lösung mit Statistiken.
- Ist Ihnen Datenschutz wichtig? Prüfen Sie Hosting und gespeicherte Daten.